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Vorlesung Meister Eckhart, Metaphysik und Mystik, 15. Stunde

Description Vorlesung im WiSe 2014-2015; Mittwoch, 11. Februar 2015
Creator Johannes Brachtendorf (author)
Contributor Katholisch-Theologische Fakultät Universität Tübingen (producer)
Publisher ZDV Universität Tübingen
Creation Date 2015-02-11
Subjects Katholische Theologie, Vorlesung, Meister Eckhart, Metaphysik, Mystik, Subjektwechsel, Neuplatonismus, Meister Eckharts Häresieprozess
Rights Rechtshinweise
Abstract Meister Eckhart (ca. 1260 - ca. 1328) gehört zu denjenigen Denkern des Mittelalters, deren Name nicht nur Mediävisten geläufig ist. Durch ihren mystischen Charakter sind vor allem seine deutschen Werke über die Jahrhunderte hinweg bis in die Gegenwart hinein eine Quelle der Inspiration geblieben. Zentral sind Eckharts Konzepte der geistigen Armut, der Gelassenheit, der Gottesgeburt in der Seele sowie der Identität von Gott und Mensch. Die theoretischen Grundlagen dieser Konzepte formuliert Eckhart in seinen technisch präzisen, lateinischen Werken. Hier lässt sich beobachten, wie er etwa in der Bestimmung des Gottesbegriffs, der Verhältnisse von Denken und Sein sowie von Glauben und Wissen die metaphysischen Fundamente seiner Mystik legt. Die Vorlesung wird Eckharts Denken vorstellen und durch Vergleich mit Augustinus, Thomas von Aquin und Cusanus verdeutlichen.