Vorlesung Philosophische Gotteslehre, 41. Stunde

Description Vorlesung im WiSe 2015-16; Dienstag, 02. Februar 2016
Creator Johannes Brachtendorf (author)
Contributor ZDV Universität Tübingen (producer)
Publisher ZDV Universität Tübingen
Creation Date 2016-02-02
Subjects Katholische Theologie, Vorlesung, Philosophische Gotteslehre, Martin Heidegger, christliche Theologie
Rights Rechtshinweise
Abstract Der Gottesbegriff spielt in der Philosophie von je her eine zentrale Rolle. Die Metaphysik als Lehre vom Sein fragt typischerweise nach einen höchsten Prinzip, das aller Wirklichkeit zugrunde liegt. Die Metaphysikgeschichte entwickelte jedoch immer neue Theorien des Seins, die die jeweiligen Vorgängertheorien überbieten sollten. Dementsprechend wurde auch das Verständnis des höchsten Prinzips vielfachen Revisionen unterzogen. Zu nennen sind etwa: Gott als die Idee des Guten (Platon), als unbewegter Beweger (Aristoteles), als notwendiges Wesen (Thomas von Aquin), als Postulat eines moralisch weisen Welturhebers (Kant), als Absolutes (deutscher Idealismus), als Moment des Seinsgeschicks (Heidegger) oder als "Gott ohne Sein" (Marion). Die Vorlesung wird zunächst die Vorgaben der antiken Philosophie rekapitulieren, um sich dann schwerpunktmäßig Kant, dem deutschen Idealismus, Heidegger und der gegenwärtigen Phänomenologie zuzuwenden.